Blog · 20. Juli 2026

Wenn der Körper Alarm schlägt und du nicht weißt warum

Im Supermarkt, in der Bahn, mitten im Gespräch: Das Herz rast, die Luft wird knapp, alles fühlt sich unwirklich an. Und der schlimmste Gedanke ist oft nicht die Angst selbst, sondern: „Was, wenn das gleich wieder passiert?"

Frau im Supermarkt hält sich die Hand an die Brust, Sinnbild für eine Panikattacke im Alltag

Eine Panikattacke ist kein Zeichen von Schwäche. Dein Nervensystem hat einen Alarm ausgelöst, der in dieser Situation nicht gebraucht wird. Das lässt sich nicht wegdiskutieren, weil es unterhalb des Denkens passiert. Genau deshalb reicht es meist nicht, sich zu sagen, dass ja nichts ist.

Drei Dinge, die im Moment selbst helfen können

  • Länger ausatmen als einatmen. Vier Sekunden ein, sechs bis acht Sekunden aus.
  • Fünf Dinge benennen, die du gerade siehst. Das holt die Aufmerksamkeit aus dem Körper heraus.
  • Nicht weglaufen, wenn es geht. Die Attacke ebbt von selbst ab, meist nach wenigen Minuten.

Wichtig: Wenn Herzrasen oder Atemnot neu für dich sind, lass das bitte einmal ärztlich abklären.

Wie ich mit der SIS-Methode daran arbeite

Soforthilfe beruhigt den Moment, löst aber nicht die Ursache. Wenn die Angst dein Leben enger macht, arbeite ich in meiner Praxis in Düsseldorf an der Wurzel: im Nervensystem, ohne Medikamente und in deinem Tempo. Mit der SIS-Methode™ (Spürbar Ich sein) lernt dein System auf der körperlich-emotionalen Ebene wieder, zwischen echter Gefahr und Fehlalarm zu unterscheiden. Wo es passt, ergänzen wir das mit Regressionshypnose, um an die Erfahrungen heranzukommen, aus denen der Daueralarm ursprünglich entstanden ist.

So wird die Angst Schritt für Schritt kleiner, nicht durch Wegdrücken, sondern weil dein Körper neu erfährt, dass er sicher ist.

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